Agia

Dreißigster Tag im fünften Monat des 930sten Jahres nach Fall des Imperiums

Wie viele Tage hat dieser Monat eigentlich?

Da die Gruppe den Weg durch das unterirdische Labyrinth als den ihren auserkoren haben, erfolgt an diesem Tage der Abstieg in die Höhlen. Dort treffen sie nach einem Wendelgang auf einen Raum, der mit einer Tür versperrt ist. Jenseits der Tür obsiegen die Helden, also wir, flux gegen ein paar schwache Schlangenstatuen und eine Armbrustgatling.
Nach einer kurzen Rast begibt sich die tapferen Streiter eine Treppe hinab, wo sie auf eine verschlossene Tüt treffen, die Ried dennoch öffnet. Dahinter finden sie einen achteckigen, an dessen Wänden sich abwechselnd eine Tür und eine Bank befindet. In der Mitte füllt ein Brunnen mit einer Statue (Mann mit Füllhorn, aus dem Wasser läuft) den Raum, darüber schwebt ein Licht. Nachdem Tieflis sich durch ein Ritual der entsprechenden Sprache ermächtigt, verkündet er, dass die Wände durch die Worte “Einsicht”, “Weisheit” und “Kontemplation” geschmückt sind. Dies verweist vermutlich auf Yonii und die Gemeinschaft vom Blauen Stern, eine Sekte. So machen sich die Helden nun daran, zu erkunden, was die übrigen Türen verbergen.
Hinter der ersten (links) finden sie eine Schlafstube vor: ein Bett, ein Schreibtisch, eine Truhe. Der Raum ist durch Magie (Runen an den Wänden) vor zeitlichem Verfall geschützt. In der Truhe finden sie 200 Gold, einen Schutztrank gegen Nekrotisches sowie zwei schwarze Edelsteine (Wert ca. 75 GP) sowie eine Lense of Reading, die Tieflis zunächst an sich nimmt.
Hinter der zweiten Tür (rechts) befindet sich eine Bibliothek. Auf eine Empore mit einem Schreibtisch erscheint, als sich Jonn daran macht, diese zu betreten, ein Wraight, der uns auffordert, zu verschwinden. Geschickt jeglicher Konversation ausweichend töten unsere Helden ihn kurzerhand. Tieflis, sehr interessiert an der Bücherflut, begeistert sich besonders für drei magische Bücher, die jedoch mit einem Schutzzauber vor ungewolltem Entfernen geschützt zu sein scheinen (Das erste verbrannte beim Versuch). Da der Auftrag unsere Gefährten zwingt, weiterzugehen, nimmt Tieflis andere Bücher mit, Medrash tut es ihm gleich.
Die dritte Tür (geradeaus) führt durch einen Gang zu einer Treppe. Dort finden sich immer wieder seltsame Bilze, die orange/pink/ockergelb mamoriert sind. Diese, so glauben unsere Helden zu wissen, befinden sich häufig in der Nähe magischer Phänomene. Noch vorsichtiger als zuvor begeben sie sich weiter in die Gänge hinein, vorbei an einem, so scheint es, riesigen Steinbrocken von gleicher Färbung wie die Pilze. So gelangen sie zu einem 12 Quadratmeter großen Raum voller Stalaktiten und Stalagmiten mit gleicher Färbung. Tieflis schießt provuziert von Medrash auf einen dieser, es passiert jedoch nichts. Die Helden durchqueren den Raum und versuchen dabei die öligen Pfützen zu vermeiden. Anstatt eines engen natürlichen Ganges wählen sie den in Stein gehauenen Fortgang. In diesem erweckt sich ihnen der Eindruck, dass sie mit jedem Schritt wahnsinnig schnell voran kommen. Der wunderliche Gang führt sie in eine ovale Höhle, die auf ihrer Seite von einer zwei Schritt hohen Empore gesäumt wird. In der Mitte befinden sich zwei riesige Pilze von bekannter seltsamer Färbung. Ölige Flüssigkeit rinnt auch hier von der Decke. Links sind drei häßliche Kreaturen zu erkennen, und ein Kampf bahnt sich an.
Dieser ist härter als zunächst gedacht, mehrere Streiter sind des Todes nahe. Nachdem Medrash noch einmal kräftig austeilt, ereilt ihn schließlich der (vorerst?) endgültige Tod. Dennoch schaffen es die übrigen Helden den Kampf knapp für sich zu entscheiden und Medrash zu rächen. Neben einem knappen Dutzend Knochenmesser finden sie auch 14 kleine Steine von bekannter Färbung. Obwohl sie sich nach den Erfahrungen des letzten Kampfes mächtiger fühlen, betrübt der Tod Medrashs die Stimmung der Gefährten, während sie sich in die Bibliothek zurückziehen und verschanzen.

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Zehfee

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